Ausstellungen Buddhistischer Kunst

Ausstellungen Buddhistischer Kunst

Buddhistische Kunst spielt bei der Übertragung des Tibetischen Buddhismus in den Westen eine bedeutende Rolle. Statuen, Rollbilder (Tib. Thangkas) und Ritualobjekte sind im Buddhismus Träger einer tiefen Symbolik, die über den rein künstlerischen Aspekt hinausgeht. Sie repräsentieren zeitlose Werte und drücken Qualitäten wie Liebe, Mitgefühl, Furchtlosigkeit, Weisheit oder Tatkraft aus. Viele große buddhistische Meister der Karma Kagyü Linie sponserten seit vielen Jahrhunderten die Herstellung von Statuen und Gemälden, oder stellten sie selber her, um ihren Schülern visuelle Stützen für die Mediationspraxis zu geben. Die Buddhismus Stiftung Diamantweg hat seit ihrer Gründung begonnen, außergewöhnliche buddhistische Kunstwerke zu sammeln. Seit 2001 unterstützt sie Ausstellungen und ermöglicht es somit einer breiten Öffentlichkeit buddhistische Kunst zu erleben. Durch das weltweite Vernetzen vieler Fachleute und Leihgeber wird es möglich, jede Ausstellung ehrenamtlich und individuell zu kuratieren. Die Ausstellungen entstehen aus der eigenen Sammlung und durch die guten Kontakte zu Buddhistischen Zentren und privaten Leihgebern, die ihre Exponate großzügig zur Verfügung stellen.

Den Anfang machten erlesene Rollbilder, die in Frankfurt und Hamburg gezeigt wurden. Darauf folgten Ausstellungen von Statuen, Rollbildern und Ritualobjekten an vielen verschiedenen Orten, wie im Europaparlament, wo sowohl die Mitglieder des Parlaments als auch die Öffentlichkeit von über 40 Ausstellungsstücken verzaubert wurden. In Berlin, München und Bratislava thematisierte die Ausstellung "Raum und Freude" die beiden grundlegenden Aspekte des menschlichen Geistes: Raum ist seine unzerstörbare und unbegrenzte Natur. Gleichzeitig ist er von Freude, Furchtlosigkeit und Liebe erfüllt. Diese Eigenschaften werden durch verschiedene Buddhaformen ausgedrückt die in der Ausstellung als Statuen und Bilder gezeigt wurden. In Hamburg wurde eine Ausstellung auf fünf Ebenen gezeigt und in der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck Buddhistische Statuen, Rollbilder und Stupa-Modelle ausgestellt. In Wien wurde das 40-jährige Jubiläum der Zeremonie der Schwarzen Krone mit einer besonderen Ausstellung gefeiert. Die 30. Ausstellung die von der Stiftung aktiv unterstütz wurde, fand 2017 als Teil des kulturellen Jahresthemas „Stadt und Glaube“ in Regensburg statt. In Krakow entstand im Jahr 2018 die Ausstellung "Reichtum des Geistes. Kunstschätze des Himalaya" im Rahmen eines Projekts über buddhistische Kunst, das sechs Ausstellungen im Manggha Museum of Japanese Art and Technology umfasste. Die Unterstützung weiterer Ausstellungen ist in Planung.

 

 


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